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Das Fünf-Fragen-Interview

zum Thema Essen und Gewohnheit
Im Februar 2016 mit Michael H. Max Ragwitz

Michael H. Max Ragwitz, Jahrgang 1952. Der in Aue im Erzgebirge geborene und
seit 1994 in Mecklenburg lebende freie Journalist betreibt das Redaktionsbüro MHR (www.ragwitz.de) und hat sich in den letzten Jahren auf das Thema Kulinarik spezialisiert. Er schreibt u.a. als kulinarischer
Kolumnist in Tageszeitungen und Magazinen und ist Herausgeber des Internet-Portals www.kulinarische-portraits.de.

1. Wie viele Kochbücher besitzen Sie?
Genau gezählt habe ich sie nicht, aber es dürften knapp 200 sein. Ich sammle vor allen Dingen Bücher zu regionaler deutscher Küche, aber durchaus auch thematisch ausgerichtet. Durch meine kulinarische-journalistische Tätigkeit kommt jährlich eine stattliche Anzahl von Büchern hinzu, die ich rezensiert habe.

2. Liebstes Gericht aus der Kindheit?
Ganz eindeutig: Kartoffelpuffer, ohne Zwiebel, aber mit Kümmel und einem Klecks Quark im Teig. Das sonst allgemein obligatorische Apfelmus ist für mich in diesem Zusammenhang eine kulinarische Sünde. Puffer werden nur pur und mit den Händen zerrissen und gegessen...

3. Wenn Sie nachts um drei geweckt werden, was würden Sie essen?
Auf jeden Fall müsste es etwas deftiges sein. Dazu gehören Original Thüringer Bratwürste ebenso wie die bereits genannten Kartoffelpuffer oder herzhafte Brotzeiten. Auf warme Gerichte würde ich um diese Tageszeit eher verzichten. Wenn, dann höchstens ein selbstgemachter Sauerbraten und Klöße.
Ein Bier, pardon, darf auch dabei sein...

4. Ihr persönliches kulinarisches Highlight?
Ich setze immer auf Klasse statt Masse und stehe auf die Verwendung regionaler Zutaten in Kombination mit Produkten, bei denen man sich erst einmal eine geschmackliche Verbindung gar nicht vorstellen kann. Und großen Wert lege ich auch auf die Präsentation auf dem Teller. Ein Menü muss für mich Gang für Gang geschmacklich ebenso aufeinander aufbauen, wie den Gaumen
reizen.

Gefallen würde mit beispielsweise eine Menüfolge, wie sie Sterneköchin Maria Groß aus Erfurt entwickelt hat: Blumenkohl mit Macadamia und Orange / Forelle in Sauerrahm und Kresse / Thüringer Lamm mit Majoran und Erfurter Boden / Ziegenkäse an Vanille und Rahm. Das hat was.

5. Die letzte Mahlzeit bevor der Vorhang fällt- was wäre es?
Daran will ich jetzt keinen Gedanken verschwenden, denn ich liebe das Leben und meine Arbeit. Wenn ich dann doch einmal abberufen werde, würde ich mir ein opulentes Menü von Spitzenköchen wie Daniel Schmidthaler aus Fürstenhagen, Stefan Zeisler aus Plau am See oder Günter Rönner aus Duisburg zubereiten lassen. Dazu gehört auch ein Glas guter Wein, ein erfrischendes Bier und zum Schluss ein Original Lehment Rostocker Doppelkümmel "Mann un Fru".

Vielen Dank an Max Ragwitz für die ehrlichen und informativen Antworten!

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